Dass es um unser kleines Blogging-Projekt in den letzten Monaten geradezu gespenstig ruhig wurde, hat primär damit zu tun, dass Jonas und ich wesentlich mehr für die Uni tun als in vergangenen Semestern, in denen sich Broterwerb und Bildung tendenziell die Waage gehalten haben.
Ich selbst habe mir die letzten vier Monate sogar eine komplette Auszeit genommen, eine Art Mini-Sabbatical, wenn man so will. Und dabei hatte ich so wenig mit Internet, Computern, Technologie und Software-Entwicklung zu tun, wie seit meinem 10. Lebensjahr nicht mehr. Häufiger las ich zuvor Aussagen von Designern, dass sie ihre Inspiration ausserhalb der Web- und Software-Welt finden und diese Erfahrung teile ich jetzt und kann sie absolut bestätigen.
Fast ein halbes Jahr ging ich nicht dem Broterwerb und der Passion nach, die mich seit 10 Jahren prägt und mir den Führerschein, das erste Auto, die erste Wohnung und nicht zuletzt das Studieren ermöglichte. Dabei hatte ich dann spannenderweise auch nur mit Leuten zu tun, denen die Software-Welt vollkommen fremd ist und die per se nicht groß an Technologie interessiert sind. So kam ich gar nicht erst in Versuchung, doch wieder stundenlang über Bit & Bytes, Android, Apps und Web-Services zu diskutieren.
Und dann kehrt man zurück in eine Welt von Versionskonflikten, Software-Design, Produktspezifikationen und sieht diese vertraute Welt plötzlich aus einem anderen Blickwinkel. Zu dieser schönen, neuen Welt demnächst mehr

René
Andi
08.03.2010
23:48
Ich bin gespannt! Ehrlich!